Beratung im deutschen, europäischen und internationalen Marken-, Design- und Wettbewerbsrecht.

Dr. Alexander von Mühlendahl ist seit 2005 für die Kanzlei BARDEHLE PAGENBERG tätig. Er bringt mehr als vier Jahrzehnte Erfahrung aus verschiedenen führenden Positionen in der deutschen und europäischen Markengesetzgebung und -praxis und in der Wissenschaft in die Beratung ein. Er war elf Jahre (1994-2005) Vizepräsident des Harmonisierungsamts für den Binnenmarkt (Marken, Muster und Modelle) (heute. Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum – EUIPO) in Alicante, Spanien. Zuvor war Dr. Alexander von Mühlendahl 15 Jahre, zunächst als Mitarbeiter und ab 1985 als Ministerialrat und Leiter des Referats „Markenrecht, Recht gegen Unlauteren Wettbewerb“, im Bundesministerium der Justiz. In dieser Funktion war er maßgeblich an der Ausarbeitung des deutschen Markengesetzes von 1994 und des Erstreckungsgesetzes von 1992 beteiligt.

Dr. Alexander von Mühlendahl war deutscher Vertreter bei den Verhandlungen über die Vereinheitlichung des europäischen Markenrechts auf Unionsebene (Markenrechtsrichtlinie 1988, Gemeinschaftsmarkenverordnung 1993) und vertrat die Bundesregierung in den Sitzungen der World Intellectual Property Organization (WIPO). Von 1966 bis 1979 war Dr. Alexander von Mühlendahl zunächst als Stipendiat und seit 1970 als wissenschaftlicher Referent und Leiter des USA-Referats am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Patent-, Urheber- und Wettbewerbsrecht (heute Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb) tätig. 

Dr. Alexander von Mühlendahl berät und vertritt insbesondere kleine, mittlere und große Markenartikelunternehmen aus verschiedenen europäischen Ländern in Verfahren vor dem Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH und Gericht). Er tritt außerdem vor denselben Gerichten in Sortenschutzsachen auf.

Rechtsanwalt
Standort: München
Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch
Jahrgang 1940
Empfohlen in
Mitgliedschaften

ECTA (European Communities Trade Mark Association): Ehrenmitglied (Honorary Member) Hungarian Trademark Association: Ehrenmitglied (Honorary Member)

APRAM (Association des Praticiens du Droit des Marques et des Modèles): Ehrenmitglied (Membre honoraire)

GRUR (Deutsche Vereinigung für gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht e.V.): Fachausschuss für Marken- und Wettbewerbsrecht 

INTA; AIPPI (Co-Chair des Trademark Committe)

Publikationen

Er ist Co-Autor des Handbuchs „Die Gemeinschaftsmarke“ und des in 3. Auflage erschienenen „Trade Mark Law in Europe“ und hat zahlreiche Beiträge zu fachbezogenen Themen in deutscher, englischer, französischer und spanischer Sprache verfasst.

Vorträge & Seminare

Dr. Alexander von Mühlendahl lehrt an der Universität Straßburg (CEIPI), an der Universität Alicante (Magister Lucentinus), an der Fernuniversität Hagen, und als Visiting Professor am Centre for Commercial Law Studies, Queen Mary, University of London.

Qualifikationen

Alexander von Mühlendahl ist eines der urspünglichen Mitglieder, der in die "IP Hall of Fame" aufgenommen wurde. 

• Akademische Positionen:

CEIPI (Centre d'Etudes Internationales de la Propriété Intellectuelle), Straßburg: Membre honoraire, (Ehrenmitglied) des Conseil d’administration (Verwaltungsrat),

Centre for Commercial Law Studies (CCLS), Queen Mary University of London: Mitglied des Advisory Council

• Sonstige Positionen:

MarkenR – Zeitschrift für deutsches, europäisches und internationales Kennzeichenrecht: Fachbeirat

• Internationale Ämter:

1993-1995 Präsident der Versammlung der Madrider Union

1994             Vorsitzender des WIPO-Haushaltsausschusses

2005
2005 - heute

Rechtsanwalt bei BARDEHLE PAGENBERG, München

1994
1994 - 2005

Vizepräsident des Harmonisierungsamts für den Binnenmarkt (Marken, Muster und Modelle) (HABM) (heute Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum – EUIPO), Alicante, Spanien

1979
1979 - 1994

Bundesministerium der Justiz, Bonn, Deutschland (heute Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, Berlin)

1979

Promotion zum Dr. iur., Universität München (summa cum laude)

1974
1974 - 1979

Rechtsanwalt in München

1972
1972

Zweites juristisches Staatsexamen, München

1970
1970

J.D. (Juris Doctor), LL.M. (Master of Laws), Northwestern University School of Law

1967
1967 - 1970

Studium an der School of Law der Northwestern University, Evanston/Chicago, Illinois, USA

1966
1966 - 1979

Mitarbeiter und ab 1970 Leiter des USA-Referats am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Patent-, Urheber- und Wettbewerbsrecht (heute Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb), München

1964
1964

Erstes juristisches Staatsexamen, München

1960
1960 - 1964

Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten von Frankfurt a.M., Marburg/Lahn, München