Dieter Stauder bringt mehr als vier Jahrzehnte Erfahrung aus Forschung und Lehre auf dem Gebiet des Geistigen Eigentums ein. Seine berufliche Laufbahn begann an der Universität München und gleichzeitig am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Patent-, Urheber- und Wettbewerbsrecht; hier leitete er neben seiner Assistententätigkeit die Abteilung der Länder des Englischen Rechts. Stauder war von 1992 bis 2006 Direktor der Internationalen Sektion des Centre d' Études Internationales de la Propriété Industrielle (CEIPI) in Strasbourg und Professeur associé an der Université Robert Schuman. Er war während dieser Tätigkeit Angestellter des EPA, das ihn zur Ausbildung der Kandidaten der Europäischen Eignungsprüfung in Nachfolge von Romuald Singer berufen hatte.

Der Schwerpunkt seiner praktischen, lehrbezogenen und akademischen Arbeit liegt auf dem Gebiet des europäischen Patentrechts in Form der empirischen Forschung und der Rechtsvergleichung. Besonderes Interesse gilt Fragen der Gerichtsbarkeit und der Patentverletzungsverfahren.

Rechtsanwalt
Standort: München
Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch
Jahrgang 1940
Mitgliedschaften

Er ist zusammen mit Manuel Desantes Real aus Alicante Gründer des European Intellectual Property Institutes Network (EIPIN), das seit 15 Jahren existiert und das heute die Institute des CEIPI, des Magister Lvcentinvs, des Queen Mary Intellectual Property Research Institute, des Munich Intellectual Law Center und des Institute for Globalisation and International Regulation in Maastricht umfaßt. Der Schwerpunkt der Betreuung des europäischen Patentrechts liegt bei CEIPI, dem Centre d'Etudes Internationales de la Propriété Intellectuelle, einem Institut der Université Strasbourg, dessen Membre honoraire du Conseil d’administration Dieter Stauder heute ist und dessen Ausbau er energisch betrieben hat. Konsequenterweise ist er in der Kanzlei wegen der Aus- und Fortbildung beteiligt worden. 

Unter den Fachverbänden hat Dieter Stauder früh in GRUR seinen Platz gefunden, in deren Fachausschuss für Patent- und Gebrauchsmusterrecht er aktiv auch als Schriftführer mitgewirkt hat.

Publikationen

Neben der Ausbildung von ‚Generationen’ von Europäischen Patentanwälten von Straßburg aus steht der Name Stauder für eine Vielzahl von Publikationen auf diesem Gebiet, die in regelmäßigen Abständen veröffentlicht werden. Herausragendes Beispiel für die Veröffentlichungen zum Patentrecht ist der in den Fachkreisen bekannte EPÜ Kommentar „Singer/Stauder“.

Vorträge & Seminare

Unterrichtet hat Dieter Stauder an der Universität München, im Max-Planck-Institut, an der Bayerischen Verwaltungsschule und an vielen Seminaren des EPA im In- und Ausland. Er war an den IP-Masterprogrammen in Europa und auch an ihrer Gründung beteiligt und ist heute noch am IP-Studiengang an der TU Dresden tätig.

2006
2006 - heute

Rechtsanwalt bei BARDEHLE PAGENBERG, München

2005
2005 - heute

Auswärtiges Mitglied des Direktoriums des Instituts für Geistiges Eigentum, Wettbewerbsrecht und Medienrecht (GEWeM) der Technischen Universität Dresden

1992
1992 - 2006

Directeur de la Section Internationale du Centre d'Études Internationales de la Propriété Industrielle (CEIPI) in Straßburg, Frankreich; Professeur associé an der Universität Robert Schuman, Straßburg, Frankreich

1992 - 2005

Mitglied des Europäischen Patentamts, München

1978
1978 - 1991

Wissenschaftler, Leiter der Abteilung für Angelsächsisches Recht am Max-Planck-Institut für Ausländisches und Internationales Patent-, Urheber-und Wettbewerbsrecht, München

1976
1976 - 1977

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht der Ludwig-Maximilians-Universität, München

1974
1974

Promotion zum Dr. iur., Ludwig-Maximilians-Universität, München

1967
1967

Zweites juristisches Staatsexamen in Rheinland-Pfalz

1963
1963

Erstes juristisches Staatsexamen an der Universität Freiburg i.Br.