Rechtsanwälte

Dieter Stauder bringt mehr als vier Jahrzehnte Erfahrung aus Forschung und Lehre auf dem Gebiet des Geistigen Eigentums ein. Seine berufliche Laufbahn begann an der Universität München und gleichzeitig am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Patent-, Urheber- und Wettbewerbsrecht; hier leitete er neben seiner Assistententätigkeit die Abteilung der Länder des Englischen Rechts. Stauder war von 1992 bis 2006 Direktor der Internationalen Sektion des Centre d' Études Internationales de la Propriété Industrielle (CEIPI) in Straßburg und Professeur associé an der Université Robert Schuman. Er war während dieser Tätigkeit Angestellter des EPA, das ihn dazu berufen hatte.

Der Schwerpunkt seiner praktischen, lehrbezogenen und akademischen Arbeit liegt auf dem Gebiet des europäischen Patentrechts in Form der empirischen Forschung und der Rechtsvergleichung. Besonderes Interesse gilt Fragen der Gerichtsbarkeit und der Patentverletzungsverfahren.

Beruflicher Werdegang

1976-1977

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht der Ludwig Maximilians-Universität, München

1978-1991

Wissenschaftler, Leiter der Abteilung für Angelsächsisches Recht am Max-Planck-Institut für Ausländisches und Internationales Patent-, Urheber- und Wettbewerbsrecht, München

1992-2005

Mitglied des Europäischen Patentamts, München

1992-2006

Directeur de la Section Internationale du Centre d'Études Internationales de la Propriété Industrielle (CEIPI) in Straßburg; Professeur associé an der Universität Robert Schuman, Straßburg

Seit 2005

Auswärtiges Mitglied des Direktoriums des Instituts für Geistiges Eigentum, Wettbewerbsrecht und Medienrecht (GEWeM) der Technischen Universität Dresden

Seit 2006

Rechtsanwalt bei BARDEHLE PAGENBERG, München

Ausbildung

1963

Erstes juristisches Staatsexamen an der Universität Freiburg i.Br.

1967

Zweites juristisches Staatsexamen in Rheinland-Pfalz

1974

Promotion zum Dr. iur., Ludwig-Maximilians-Universität, München

Sprachen

Deutsch, Englisch, Französisch

Neben der Ausbildung von ‚Generationen’ von Europäischen Patentanwälten von Straßburg aus steht der Name Stauder für eine Vielzahl von Publikationen auf diesem Gebiet, die in regelmäßigen Abständen veröffentlicht werden. Herausragendes Beispiel für die Veröffentlichungen zum Patentrecht ist der in den Fachkreisen bekannte EPÜ Kommentar „Singer/Stauder“.

Als zertifizierter Mediator (IHK München) bemüht sich Stauder um die Beilegung von Konflikten. Sein Ziel ist dabei, den Interessen der Parteien gerecht zu werden.

Unterrichtet hat Dieter Stauder an der Universität München, im Max-Planck-Institut, an der Bayerischen Verwaltungsschule und an vielen Seminaren des EPA im In- und Ausland. Er war an den IP-Masterprogrammen in Europa und auch an ihrer Gründung beteiligt und ist heute an der TU Dresden tätig.

Er ist zusammen mit Manuel Desantes Real aus Alicante Gründer des European Intellectual Property Institutes Network (EIPIN), das seit 15 Jahren existiert und das heute die Institute des CEIPI, Magister Lvcentinvs, Queen Mary Intellectual Property Research Institute, des Munich Intellectual Law Center und des Institute for Globalisation and International Regulation in Maastricht umfasst.

Am CEIPI wirkt er am erfolgreichen European Patent Litigation Course für europäische Patentanwälte unter Leitung von Walter Holzer mit.

Unter den Fachverbänden hat er in GRUR seinen Platz gefunden.

In der Kanzlei ist er an der Aus- und Fortbildung beteiligt.

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