

Mitbegründer der Kanzlei; fünfzig Jahre ununterbrochene Berufstätigkeit auf dem Gebiet des Patentrechts. Eine erste Karrierestation war bei Siemens in Berlin als Leiter des Bereichs Telekommunikation in der Patentabteilung. Seit 1967 selbst-ständiger Patentanwalt; in der Folge einer der Gründer der Kanzlei BARDEHLE PAGENBERG, der ersten integrierten Sozietät aus Patent- und Rechtsanwälten in Deutschland. Regelmäßige Vertretung von Industriefirmen aus Deutschland, USA und Asien auf den Gebieten der Elektrotechnik und des Maschinenbaus vor dem Deutschen und dem Europäischen Patentamt, dem Bundespatentgericht und dem Bundesgerichtshof.
Zentrale Anliegen von Heinz Bardehle sind die Förderung der internationalen Harmonisierung der Patentgesetze sowie, im Rahmen der WIPO, die Wiedereinführung der Neuheitsschonfrist für Patente. Weiteres langfristiges Ziel ist die Einführung des auf dem Datum der Einreichung basierenden Prioritätsprinzips im Patent-system der Vereinigten Staaten. 2001 Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz erster Klasse, vornehmlich für seine Errungenschaften auf dem Gebiet der Harmonisierung der Patentgesetzgebung.
Ehrenpräsident von FICPI; Vorsitzender der PCT-Arbeitsgruppe der AIPPI, hier insbesondere Engagement für eine stete Verbesserung des Reglements zugunsten der Einreichenden. Einmal jährlich im Münchner Büro der Kanzlei Organisation des in den Fachkreisen beliebten „Bardehle Seminars“, eine informelle Diskussionsrunde zu besonders kontroversen Themen des Patentrechts, an der hochrangige Mitglieder der Patentämter und Industrievertreter sowie auch Anwälte teilnehmen. Regelmäßige Veröffentlichungen zur Harmonisierung des Patentrechts und über andere Angelegenheiten der WIPO (s. Publikationen).
| 1947-1950 | Forschungsingenieur im Zentrallabor von Siemens auf dem Gebiet der elektronischen Kommunikation, Berlin |
| 1950-1967 | Patentabteilung von Siemens; zuständig für elektronische Kommunikation und Elektrotechnik |
| Seit 1967 | Selbständige Tätigkeit; Partner der Kanzlei "Bardehle, Pagenberg, Dost, Altenburg, Geissler", München |
| Studium der Elektrotechnik an der Technischen Universität Stuttgart und an der Technischen Universität Berlin, Germany | |
| 1947 | Abschluss als Dipl.-Ing. |
| 1956 | Zulassung als deutscher Patentanwalt; Zugelassener Vertreter vor dem Europäischen Patentamt und vor dem Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (HABM) |
Deutsch, Englisch, Französisch