

Mitbegründer und Partner der auf Gewerblichen Rechtsschutz spezialisierten Kanzlei BARDEHLE PAGENBERG mit Hauptsitz in München. Zulassungen als Rechtsanwalt sowohl der Münchner als auch der Pariser Rechtsanwaltskammern.
Die rechtsanwaltliche Praxis umfasst die Prozessvertretung und Beratung in allen Gebieten des Geistigen Eigentums. Diese erstrecken sich über die Geltendmachung von Schutzrechten aus der Mechanik, Pharmazeutik, Biotechnologie, Elektronik und Software bis hin zur Anmeldung von Marken und Vertretung in Marken- und Urheberrechtssachen, in Fällen des Unlauteren Wettbewerbs und europäischen Kartellrechts sowie in lizenzrecht-lichen Angelegenheiten. Jochen Pagenberg hat darüber hinaus an einer größeren Zahl von Schiedsgerichts- und Mediations-verfahren mitgewirkt.
Die Patentstreitfälle erfordern regelmäßig eine enge Zusam-menarbeit mit den Patentanwälten von BARDEHLE PAGENBERG, insbesondere bei parallel laufenden Verletzungsprozessen vor den deutschen Gerichten und Einspruchsverfahren vor dem Europäischen Patentamt und dem Deutschen Patent- und Markenamt sowie dem Bundespatentgericht und dem Bundes-gerichtshof. Über mehr als 30 Jahre hat Jochen Pagenberg bei der Vorbereitung und Koordination umfangreicher Verfahren mit mehrsprachigen und interdisziplinären Teams, unter Einbeziehung interner und externer Expertengutachten und Mock Trials mit ehemaligen Richtern aus verschiedenen deutschen und europäischen Instanzen mitgewirkt.
Erfolgreiche Vertretung marktführender Hersteller aus Bereichen der Hochtechnologie wie Halbleiter, Telekommunikation, Medizin- und Automobiltechnik. Aushandlung wichtiger Lizenzverträge als Folge von Streitverfahren oder intensiver geschäftlicher Verhandlungen.
Wichtige markenrechtliche Fälle betrafen Parallelimporte von Verbraucherprodukten, weltweite Abgrenzungsvereinbarungen zwischen Lieferanten sowie Fälle von Markenpiraterie, welche für Inhaber bekannter Marken von stets ansteigender Bedeutung sind. Regelmäßige Vertretung in Einspruchsverfahren vor dem HABM (Amt für Gemeinschaftsmarken in Alicante) sowie in Verfahren vor dem Gericht Erster Instanz und dem Europäischen Gerichtshof in Luxemburg, sowie in zahlreichen Verletzungsverfahren vor deutschen Gerichten.
Im Markenbereich zählen führende Hersteller von Gesundheitspflege- und Kosmetikartikeln zu den Mandanten sowie renommierte französische Hersteller von Luxusgütern. Seit über 20 Jahren urheberrechtliche Betreuung des Verlags und der Urheber einer der bekanntesten Comic-Serien.
In zwei internationalenen Umfragen der Publikation Who's Who of Business Lawyers erhielt Dr. Pagenberg jeweils die meisten Nominierungen als Anwalt "Nr.1 für Patent- und Markenrecht" in Deutschland.
Mitglied der Arbeitsgruppe Streitregelung des Bundesjustiz-ministeriums, die vor allem Fragen der europäischen Patent-gerichtsbarkeit diskutiert und dazu Empfehlungen ausspricht. Auf europäischer Ebene seit fünf Jahren Sachverständiger und einziger Rechtsanwalt bei den Arbeiten der europäischen Arbeitsgruppe für das europäische Streitregelungsprotokoll (EPLA); Vizepräsident der European Patent Lawyers Association (EPLAW) und Vorsitzender des Sonderausschusses der AIPPI zur Streitregelung für europäische Patente.
Seit 1973 Chefredakteur und später Mitherausgeber der englischsprachigen Fachzeitschrift International Journal for Intellectual Property and Copyright Law (IIC) des Max-Planck-Instituts für Patentrecht; Veröffentlichung mehrerer Bücher sowie über 80 Aufsätze zu den verschiedensten Themen des Geistigen Eigentums in deutscher, englischer und französischer Sprache.
(s. Publikationen).
Darüber hinaus regelmäßige Vorlesungen an den Universitäten von Strasbourg (CEIPI) und Alicante sowie am Munich Industrial Property Law Center (MIPLC) des Max-Planck-Instituts für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht in München, sowie zahlreiche Vorträge auf allen Gebieten des Gewerblichen Rechtsschutzes.
| 1970 | Trainee bei Cabinet Mathély; Paris |
| 1969-1979 | Forschungsassistent, später Abteilungsleiter am Max-Planck-Institut für Ausländisches und Internationales Patent-, Urheber- und Wettbewerbsrecht in München |
| seit 1973 | Selbständige Tätigkeit; Mitbegründer der Kanzlei „Bardehle Pagenberg Dost Altenburg Geissler“, München |
| 1964-1968 | Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten von Hamburg, München und Lausanne |
| 1968 | Zweites juristisches Staatsexamen |
| 1972-1973 | Harvard Law School, USA - LL.M. 1973 |
| 1969-1979 | Wissenschaftlicher Mitarbeiter, später Abteilungsleiter am Max-Planck-Institut für Ausländisches und Internationales Patent-, Urheber- und Wettbewerbsrecht in München |
| 1972 | Zulassung als Rechtsanwalt, Rechtsanwaltskammer München; |
| 1974 | Promotion zum Dr. iur., LMU München |
| 2002 | Zulassung der Pariser Rechtsanwaltskammer (Avocat au Barreau de Paris) |
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